Schreiner oder Tischler, oder wie?

Der Tischlerberuf entstand bereits im 12. Jahrhundert. Damals aus der Zimmerei entstanden, hat er sich heute zu den erfolgreichsten Handwerkerberufen entwickelt. Schon früh entwickelte sich die auch heute noch bekannte Zunft der Lehrlinge, Gesellen und Meister. Allerdings, typische Tischler welche im Ein-Mann-Betrieb arbeiten, wie man beispielsweise den Meister Eder kennt, gibt es heute kaum noch.

Dennoch gehört der Ausbildungsberuf zum Tischler oder Schreiner zu den beliebtesten Ausbildungsberufen überhaupt. Überwiegend wollen zwar Männer den Beruf erlernen, aber es gibt durchaus auch ein paar Frauen, die sich an dieses Berufsbild herantrauen. Die Ausbildung dauert im Schnitt drei Jahre, wobei das erste Jahre jedoch nur eine Art „Einführungsjahr“ ist. Hier lernt man alles Theoretische in der Berufsschule, was man dann die nächsten zwei Jahre im Betrieb in die Praxis umsetzen kann. Wer die Ausbildung erfolgreich absolviert, erhält hinterher einen Gesellenbrief und ist sozusagen in der Zunft einen Rang aufgestiegen.

Warum aber sagt man Tischler und Schreiner? Gibt es darin Unterschiede? Nein, die gibt es nicht. Tischler und Schreiner bezeichnet ein und dasselbe Berufsbild, nur der Name ist unterschiedlich. Die Bezeichnung hängt ganz von der Region ab. In den meisten Regionen Deutschlands, nämlich in Nord-, West- und Ostdeutschland, sowie in Österreich sagt man tatsächlich Tischler. Der Betrieb nennt sich dann entsprechend Tischlerei. Nur im süddeutschen Raum und in einigen Teilen von Hessen und des Ruhrgebietes bezeichnet man den Tischler als Schreiner. Auch im deutschsprachigen Bereich der Schweiz verwendet man die Bezeichnung Schreiner. Der Handwerksbetrieb wird dann auch Schreinerei genannt und nicht Tischlerei.

Die einzelnen Bezeichnungen, ob Tischler oder Schreiner, haben natürlich auch eine Ableitung. Die Bezeichnung „Tischler“ leitet sich von „Tisch“ ab. Allerdings verstand man damals bei der Namensgebung unter dem Wort „Tisch“ nicht das Möbelstück was wir heute als Tisch kennen, sondern eine Art Kiste. Eine veraltete Bezeichnung des Tischlers lautet daher auch „Kistner“. Das Wort „Schreiner“ leitet sich vom Begriff „Schrein“ ab, ein anderes Wort für Truhe oder Schrank.

Den eigenen Handwerksbetrieb professionell verwalten

Kleinere Handwerksbetriebe sind betreffend ihrer Verwaltung und Buchhaltung von einer Besonderheit geprägt. Der Tagesablauf des Meisters einer solchen Firma besteht aus einem ständigen Wechsel zwischen Büroarbeit, praktischer Arbeit auf der Baustelle, Materialeinkauf, Kundenbesuchen und Anleitung der Mitarbeiter. Für viele Dinge wie Angeboteserarbeitung bleibt nur noch an den Wochenenden Zeit. Außerdem sind Handwerker vorrangig Praktiker und die Büroarbeit ist eine ungeliebte, aber existenzerhaltende Notwendigkeit.

Manuelle Büroarbeit kostet Zeit und Geld

Am Beispiel eines Schreinereibetriebes wird deutlich, wie wichtig ein effektiv arbeitendes Büro ist. Jeder Auftrag beginnt mit einem Angebot. Ist der Auftrag erteilt, beginnt die praktische Arbeit mit dem Anlegen der Kundendatei, in der das Angebot verwaltet wird. Die Materialbestellungen müssen in diesen Auftrag einfließen, ebenso alle Veränderungen während des Baufortschrittes. Abschließend erfolgt die Abnahme und Rechnungslegung einschließlich der vorangegangenen Abschlagszahlungen und des Mahnwesens.
Mit gängigen Computerprogrammen lassen sich zwar fast alle dieser Verwaltungsaufgaben in Tabellenform darstellen, ihr Nachteil besteht jedoch darin, dass sie sich nicht miteinander verknüpfen lassen, was einen enormen Zeitaufwand zur Folge hat.

Mehr Zeit für die Baustellen durch professionelle Verwaltung

Professionelle Handwerkersoftware verknüpft die genannten Dateien miteinander. Lexware handwerk plus ist dafür die ideale Lösung, um Auftragsverwaltung, Materialbestellung, Projektverwaltung, Rechnungslegung und Mahnwesen höchst effektiv in einem System zu verbinden. Alle Daten aus Angebot, Materialien und Bestellungen, Zeitvorgaben und Baufortschritt sowie die Abrechnung sind in nur einer übersichtlich dargestellten Projektverwaltung enthalten und lassen sich sogar über Smartphone, Tablet-PC oder Laptop abrufen.

Diese Zeitersparnis ist ein Kostenargument für günstige Angebote und lohnenswerte Aufträge.